Entwicklung einer neuer ProduktfamilieHaushaltsgeräte

Household appliances, Kitchen
Für einen Premium-Hausgeräte-Hersteller sollte im Rahmen eines 6-monatigen Projektes der Grundstein für die erstmalige Positionierung einer Valueline für kostenbewusste Konsumenten gelegt werden. Zu den geänderten Kundenbedürfnissen wurde die Herstellung und die Entwicklungsverantwortung erstmalig in einem Best-Cost-Country beheimatet.

Die Einführung einer Valueline war für den Hausgeräte-Hersteller ein wichtiger Schritt um sich einerseits einem neuen und jüngeren Kundensegment zu öffnen und andererseits sich gegenüber der stetig steigende Konkurrenz aus Asien zu behaupten. Die bis anhin als erweiterte Werkbank empfundene Entwicklungsabteilung in einem Best-Cost-Country sollte hierzu die volle Verantwortung übernehmen, was einer intensiven Betreuung bedurfte.

Problemstellung

Das Unternehmen hat innerhalb eines Beratungsprojektes den Grundstein für die Entwicklung einer neuen Valueline gelegt. Abgekoppelt von der ausgelasteten R&D-Abteilung in der EU, wurde ein Team im Best Cost Country in die Entwicklungsverantwortung gehoben. Zudem sollte die Produktion an diesem Standort erfolgen und eine neue Lieferkette (mit bisher nicht bekannten) Lieferanten identifiziert und qualifiziert werden. Diese Aufgabe stellte das lokale Team vor grosse Herausforderungen, nicht zuletzt einem notwendigen Kulturwechsel.

Lösung

Der Grundstein für die neue Produktfamilie wurde in einem gemeinsamen Projekt gelegt. Auf Basis von verfügbaren Informationen aus dem Produktmanagement wurde eine Spezifikation/Lastenheft erstellt. Die konsequente Anwendung von Methoden des Cost Engineerings stellte eine wichtigen Bestandteil der Projektdurchführung sicher.

Konkret wurden die folgenden Arbeitspakete/Methoden durchgeführt:

  • Spezifikationserstellung und Lastenheft
  • Target Costing auf Basis von Marktinformationen
  • Benchmarking des eigenen Portfolios mit aktuell in dem anvisierten Marktsegment befindlicher Wettbewerber
  • Kostenanalysen auf Produkt und Bauteilebene inklusive Best-Cost-Country Szenarien
  • Entwicklungsbegleitende Betreuung durch Cost Engineering Experten

Ergebnisse

Der erste Ableger der Valueline konnte auf einem wichtigen Messetermin der Hausgerätehersteller der Weltöffentlichkeit präsentiert werden und hat für hohe Aufmerksamkeit und Interesse gesorgt. Der Markteintritt ist mittlerweile erfolgreich gelungen. Neu identifizierte Lieferanten werden auch in anderen Produktsegmenten eingesetzt und führen auch dort zu Kosteneinsparungen. Das Produktportfolio wird mit den erlernten Methoden weiter ausgebaut.

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Dr. Michael Preiss
Geschäftsführer, GBC Solutions AG

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